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Pool selber bauen – was sollte man beachten

01 Jun
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Diese Jahr verbringen viele Leute deutlich mehr Zeit im Garten. Vielleicht überlegen auch Sie sich nun einen Pool zuzulegen? Hier ein paar Tipps worauf Sie bei dem Kauf oder Bau achten sollten.


Worauf muss ich bei der Anschaffung eines Pools achten?


Zuerst einmal gilt es sich zu fragen, wie viel Platz für einen Pool zur Verfügung steht, für welchen Zweck er verwendet werden soll: Also wie oft wird er benutzt und möchten Sie gerade Strecken schwimmen oder sich nur entspannen. Und wie viel Geld und Zeit man in diese Investition stecken möchte. Denn es gibt unterschiedliche Poolarten, Formen und Bauweisen, für die Sie sich entscheiden können.

Der richtige Standort für Ihren Pool ist auch sehr ausschlaggebend. Achten Sie darauf, dass der Untergrund stabil und gerade ist. Es lohnt sich auch darauf zu achten, dass der Pool nicht unmittelbar neben Bäumen oder Sträuchern steht. So fallen nicht ständig nervige Blätter aufs Wasser. Wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, die im Garten frei herumlaufen, könnten Sie sich auch überlegen, ob ein Zaun, der den Pool umgibt, von Interesse wäre.

Sie haben die Wahl
Es gibt einige verschiedene Poolarten. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre Optik, Bauweise und Material und dadurch natürlich auch die Kosten. Sowohl bei der Beckenart, aber auch der Beckenform sollten Sie sich sicher sein welchen Zweck dieser Pool erfüllen soll. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Arten mit ein paar ihrer Vor- und Nachteile.
  • Stahlwandbecken sind flexible in der Art wie sie aufgebaut werden können. Man kann sie ebenerdig aufbauen oder (teilweise) versenken. Auch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis wird ihnen nachgesagt. Allerdings eignen sie sich nicht besonders als Rund- oder Achtformbecken.
  • Styroporbecken werden aus verdichteten Styroporblöcken gebaut. Daher ist die Wärmeisolierung bei diesen Becken sehr gut. Jedoch ist bei diesen Becken immer eine Betonbodenplatte erforderlich.
  • Quick Up Pool ist für seinen schnellen und einfachen Aufbau bekannt und beliebt. Außerdem ist der Preis meist sehr niedrig. Er ist nicht winterfest und die Konstruktion ist nicht übermäßig robust, da sie meist aufgeblasen weren.
  • Polyesterbecken / GFK-Becken bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und verfügen dadurch über eine hohe Stabilität. Da sie vollständig gefertigt geliefert und eingelassen werden, ist eine Reparatur meist aufwändiger. Auch muss für die Anlieferung entsprechen Platz bzw. eine entsprechende Zufahrtmöglichkeit gegeben sein, da das Becken mit einem Kran abgeladen werden muss.
  • Edelstahlbecken verfügen über eine sehr robuste Konstruktion, die etwas aufwändiger in der Installation ist, aber dafür wird man anschließend mit einer ansprechenden Optik belohnt. Allerdings ist der Preis meist im fünfstelligen Bereich und die Basisreinigung des Beckens vor der Saison ist relativ anspruchsvoll.

Außerdem sollten Sie sich über die Form Ihres zukünftigen Pools Gedanken machen.
  • Rundbecken
  • Oval- oder Rechteckbecken
  • Achtformbecken

Anschließend stellt sich noch die Frage wie der Pool eingebaut werden soll. Hier gibt es drei Varianten:

Aufstellbecken
Bei diesen Pools handelt es sich meist um aufblasbare Becken oder Plastikgestelle, die, wie der Name schon sagt, aufgestellt werden. Sie lassen sich einfach auf- und abbauen und es wird empfohlen diese im Winter abzubauen. Wichtig ist noch, dass das Einsteigen in die Aufstellbecken nur über eine entsprechende Leiter möglich ist.

Teileinbaubecken
Auch bei den Teileinbaubecken schildert der Name bereits die Bauweise. Diese Pools werden bis ca. zur Hälfte der Beckenhöhe in den Boden eingelassen und stehen dementsprechend oben heraus.

Einbau/Tiefbecken
Diese Becken sind etwas herkömmlicher als die Teileinbaubecken, da sie komplett im Boden gebaut sind. Die Erdoberfläche ist also auf der gleichen Höhe wie der Beckenrand. Wie auch das Teileinbaubecken sind diese permanenten Becken über eine eingebaute Stufe oder Leiter an der Innenseite der Beckenwand zu betreten.

Was kann man kaufen/ bauen lassen/ selber erledigen


Jetzt wo Sie schon ziemlich genau wissen welcher Pool für Sie in Frage kommt, können Sie sich damit beschäftigen wie er tatsächlich gebaut wird. Grundsätzlich werden Aufstellbecken gekauft und brauchen nur noch aufgebaut werden. Das ist innerhalb kurzer Zeit erledigt. Haben Sie sich jedoch für ein Teileinbau- oder Tiefbecken entschieden, muss dieses in Ihrem Garten noch gebaut werden. Je nach Ihren Kapazitäten und Fähigkeiten können Sie eine Baufirma beauftragen, die den kompletten Poolbau oder nur einige Schritte übernimmt oder Sie erledigen alles selber. Das ist natürlich die zeitaufwändigste Variante, aber so lässt sich im Normalfall sogar etwas Geld sparen.

Wie baue ich selber einen Pool?
Ein Selbstbau kann man in drei Phasen einteilen. Zuerst erfolgt der wohl wichtigste Teil: die Planung. Dazu zählen die oben genannten Punkte zu berücksichtigen und einen sorgfältigen Projektplan zeichnen. Auch für die Vorbereitungen, wie zum Beispiel das Ausmessen und Abstecken des Poolbereichs sollte man sich genügend Zeit lassen damit auch später beim Bau nichts schief geht.

Sind die Vorbereitungen beendet, kann mit dem Bau begonnen werden. Als erstes muss der Boden für das Becken ausgehoben werden. Hierfür kann man ggf ein Bauunternehmen beauftragen oder einen Mini-Bagger leihen. Danach werden die Bodenplatten für das Schwimmbecken angefertigt und ausgelegt sowie Stahlmatten mit Abstandshaltern befestigt.
Anschließend wird der Beton für den Boden eingegossen. Als nächstes werden die Beckenwände errichtet. Sie können gemauert werden oder alternative kann auch eine Stahlwanne eingesetzt werden. Wenn Sie sich für die gemauerte Version entscheiden müssen die Wände natürlich von innen und außen verputzt und abgedichtet und eine Noppenfolie angebracht werden. Als nächstes erfolgt die Installation der Zu- und Abflussrohre. Ist das alles erledigt, kann die Erde an der äußeren Beckenwand wieder aufgefüllt werden. Hierfür eignen sich auch Sand oder Kies. Zuletzt wird der Pool innen mit einer Folie ausgekleidet.

Tritt kein Wasser aus, wenn Sie den Pool befüllen, ist er sozusagen funktionsfähig. Jetzt beginnt die dritte Phase: die Gestaltung des Außenbereichs. Hier wird der Boden um den Pool verlegt und Sonne-, Sicht- und Windschutz kann angebracht werden.
Jetzt steht einer Abkühlung im eigenen Garten nichts mehr im Weg.
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