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Wozu braucht man ein eigenes Gartenhaus und worauf muss man achten?

28 Jan
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Gartenhäuser sind überaus praktisch. Hier können alle Gartengeräte und Gartenutensilien sehr gut verstaut werden. Auch Fahrräder lassen sich sehr gut in einem Gartenhaus unterbringen. Moderne Gartenhausmodelle sind optisch klein konzipiert und bieten den ausreichenden Platz für alle Gegenstände.
Viele Modelle werden bereits als Fertigbausatz angeboten, sodass sie bei ein wenig handwerklichem Geschick ruckzuck errichtet werden können. Gedanken über die grundsätzliche Statik muss man sich dabei nicht machen, wenn das Häuschen auch nach Vorschrift aufgebaut wird.
Wer gute Grundkenntnisse hat, kann sein Gartenhaus selbstverständlich auch selbst konzipieren. Hinsichtlich des Budgets lassen sich Gartenhäuser bereits ab wenigen hundert Euro errichten. Nach oben hin gibt es kaum eine Preisgrenze. Allerdings sollten vor dem Errichten des eigenen Gartenhauses noch einige Details beachtet werden, damit das Projekt auch erfolgreich umgesetzt werden kann.


Wird eine Baugenehmigung für das Gartenhaus benötigt?


Vor dem Kauf des Fertighauses oder den Materialien, der Planung und dem eigentlichen Bau sollte zunächst feststehen, an welcher Stelle im Garten ein Haus errichtet werden soll. Hierbei müssen unbedingt die Grenzabstände zu den Nachbarn beachtet werden. Es kann hierzu immer wieder Vorschriften geben, die einzuhalten sind. Siehe zu auch Grundstücksgrenze beachten.

Darüber hinaus ist es möglich, dass die Errichtung eines Gartenhauses ohnehin eine zusätzliche Baugenehmigung des örtlich zuständigen Bauamts erfordert. Vor der weiteren Planung und dem Bau muss daher zunächst eine Baugenehmigung für das Gartenhaus eingeholt werden. Zumindest sollte man sich vorab informieren, ob ein Gartenhaus genehmigungsfrei ist. Andernfalls kann ein Gartenhaus schnell einen rechtlichen Schwarzbau darstellen, der wieder entfernt werden muss, wenn er rechtswidrig errichtet wurde. Die gesetzlichen Vorschriften sind in jedem Landesrecht unterschiedlich ausgestaltet.


Fundament
Damit das Gartenhaus auch dauerhaft steht und fest errichtet werden kann, wird zumeist vorab ein Fundament benötigt. Andernfalls kann es passieren, dass das neu errichtete Gartenhaus schnell in sich zusammenfällt. Auch bei einem fehlerhaften Fundament steht das Haus nicht stabil. Insoweit sollte sehr auf ein solides Fundament geachtet werden.

Insbesondere Holzgartenhäuser sollten keinesfalls direkt auf dem Erdboden aufliegen. Dies fördert im Laufe weniger Monate bereits das verrotten des neuen Holzes. Häuser, in denen lediglich Gartengeräte und Utensilien untergebracht werden, können auch auf einem verdichteten Boden aufgestellt werden, der mit Betonplatten ausgelegt werden sollte. Ein teures und aufwändiges Betonfundament ist dann zumeist nicht erforderlich. Größere Objekte erfordern solide Betonfundamente, die der Fachmann ausführen sollte.


Materialien für Gartenhäuser
Für Gartenhäuser werden zumeist gern Naturmaterialien, wie Holz, genutzt. Sie fügen sich zumeist besser in die Gartenoptik ein. Weiterhin können Holzhäuser sehr schnell errichtet werden. Darüber hinaus sind die Materialien vergleichsweise günstiger im Preis.
Selbstverständlich kann ein Gartenhaus auch gemauert werden. Gern genutzt werden in diesem Zusammenhang Fertigbausätze. Diese sind mittlerweile günstig zu erhalten, wenn man mit den Einzelpreisen vergleicht. Weiterhin bieten die Fertigbausätze eine komplette Aufbauanleitung und sind einfach und schnell errichtet. Um weitere erforderliche Materialien muss man sich beim Bau eines Komplettsatzes nicht mehr kümmern.

Die Grundkonstruktion des Hauses kann aus Fichtenpfosten bestehen. Für die weitere Auskleidung der Häuschen wird gern Kiefernholz genutzt. Blockbohlenhäuser lassen sich sehr schnell errichten. Hierbei werden die einzelnen Bretter einfach ineinander geschoben. Über Nut und Feder wird das Häuschen sehr dicht. Selbst durch Temperaturschwankungen können sich hierbei keinerlei Undichtigkeiten am Material bilden.


Nachteile von Holzbauten

Holz muss immer wieder witterungsfest geschützt werden. Aus diesem Grund sollte das Haus regelmäßig mit einer Schutzlasur gestrichen werden. Die Lasur verhindert, dass Fäulnis und Schimmel am Holz entstehen können. Eine Schutzschicht durch die Lasur verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Holz.

Je nach Lasur und Witterungseinflüsse kann es durchaus vorkommen, dass das Hausanstreichen jährlich wiederholt werden muss. Bei einem gemauerten Gartenhaus würden diese Wartungsarbeiten ersatzlos entfallen. Auch hat ein Bauwerk aus Stein auch eine längere Lebensdauer.


Worauf sollte noch geachtet werden?
Für einen besseren Häuserschutz empfiehlt es sich, in eine passende Regenrinne zu investieren. Diese lässt sich mit den entsprechenden Halterungen schnell anbringen. So kann beispielsweise auch aufgefangenes Regenwasser über eine Regentonne zur Gartenbewässerung im Sommer genutzt werden.

Je nach Nutzung des Gartenhauses kann es erforderlich sein, dass ein Wasser- und Stromanschluss vorhanden ist. Diese Arbeiten müssen allerdings von einem Fachmann ordnungsgemäß installiert werden. Empfehlenswert ist es, diese Arbeiten vor dem Errichten des Hauses vornehmen zu lassen, damit die Anschlüsse an entsprechender Stelle vorhanden sind, wenn das Haus gebaut wird.

Weiterhin sollte über den Versicherungsschutz des Gartenhauses nachgedacht werden. Oftmals sind derartige Nebengebäude über die eigentliche Gebäudeschutzversicherung versichert. Inneneinrichtungen des Häuschens können eventuell über die eigene Hausratversicherung mit abgedeckt sein.


Checkliste für das Errichten eines Gartenhauses

  • Grenzabstände und Bauvorschriften beachten
  • Fundament planen und gegebenenfalls vom Fachbetrieb errichten lassen
  • Wasser- und Stromanschlüsse eventuell einrichten lassen
  • Baumaterial des Hauses bestimmen
  • Regenwasserablauf optimieren
  • Versicherungsschutz überprüfen
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